MUSIK MOBIL

Radio- Apps sind bei Smartphone-Usern sehr beliebt. Laut einer Erhebung des Marktforschungsinstituts Rajar nutzen in den USA rund 1,4 Millionen Menschen mindestens einmal die Woche ihre Handys um Radio zu hören, das entspricht 20 Prozent aller Handy-Nutzer. Auch über den Live-Stream am PC nutzen ca. 31 Prozent der Erwachsenen das Radio. "Da die Smartphones einen immer größeren Marktanteil verbuchen können, wächst auch die Nummer der Eigentümer, die lieber über ihre Internet-Verbindung Radio hören als über ein FM-Signal. Sie ermöglicht ihnen den Zugriff zu einem breiteren Content", so Christel Lacaze, Research Manager bei Rajar.
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MEDIEN

Der private Radiosender bigFM ist laut der aktuellen Media-Analyse "ma 2010 radio II" erneut der erfolgreichste Jugendsender Deutschlands. Zu recht, denn der private Radiosender zählt zu den fünf größten Sendern in der deutschen Hörfunklandschaft und erreicht pro Tag 2,105 Mio. und pro Stunde ca. 303.000 Hörer. In Baden-Württemberg hat bigFM eine Gesamtreichweite von 146.000 Hörern pro Stunde.
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TECHNIK

Das neue iPhone 4 ist seit der Markteinführung am 24. Juni 2010 bereits 1,7 Millionen Mal verkauft worden. Aufgrund des großen Ansturms auf die Neuigkeit aus dem Hause Apple, kam es allerdings schnell zu Lieferschwierigkeiten. Somit ist dem neuen Produkt die erfolgreichste Markteinführung, die Apple je für sich verbuchen konnte, gelungen. Das iPhone 4 besticht durch ein hochauflösendes Retina-Display, das Videotelefonie ermöglicht. Außerdem besitzt das iPhone 4 eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz sowie eine HD video recording- Funktion.
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MUSIK MOBIL

Nach Angaben der Bitkom fallen die Verkäufe und Umsätze von MP3-Playern europaweit um 15 Prozent. In Deutschland sollen dieses Jahr rund 5,7 Millionen Player verkauft werden- 14 Prozent weniger als im Vorjahr, was einer Umsatzeinbuße von 21 Prozent entspricht. MP3-Player, vor allem die iPods von Apple waren lange Verkaufsschlager und wurden oft nachgefragt. Dieser Trend änderte sich vor allem wegen dem Verkaufsanstieg von Multifunktionsgeräten. Denn mittlerweile kann fast jedes Handy, Netbook oder gar der Fernseher MP3-Dateien abspielen. Reguläre MP3-Player sind demnach nicht mehr attraktiv genug.
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BAWü-BUSINESS

Professor Dr. Dieter Hundt, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und Aufsichtsratsvorsitzender des VfB Stuttgart besuchte die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Stuttgart. Hundt hielt einen Gastvortrag zum Thema “Sport, Politik und Wirtschaft – Erfolg und Chancen durch Wettbewerb“. Der Aufsichtsratsvorsitzende betonte vor allem die Bedeutung des wettbewerblichen Kräftemessens, das in allen drei Bereichen einen hohen Stellenwert einnimmt. Denn sowohl im Bereich des Sports als auch in der Wirtschaft sind der Wille zu herausragenden Leistungen und die damit verbundene Anstrengung eine unabdingbare Voraussetzung für große Erfolge. Die Politik, so Prof. Hundt, müsse an diese Maximen anknüpfen, indem sie Führung und Verantwortung übernimmt und sich auch für Leistung und Wettbewerb einsetze. Dabei sind die Orientierung an Professionalität, eriösität, Kontinuität und finanzielle Stabilität erstrebenswerte Grundsätze.
Wirtschaft und Sport stehen in einem engen Beziehungsgeflecht. Laut einer aktuellen Studie von McKinsey erzeugt ein Profifußballer in Deutschland jährlich eine Wertschöpfung von mehr als fünf Milliarden Euro. Rund 110.000 Jobs in Deutschland stehen mit dem professionellen Fußball in Zusammenhang. Dem deutschen Staat fließen durch den Profifußball jährlich rund 1,5 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben zu. Das Interesse der Wirtschaft an Sport steigt demnach immens aufgrund der hohen Gewinnspanne, die der Fußball bietet. Aber – und das bemerkte auch Prof. Hundt kritisch zum Abschluss seiner Rede – lauern nicht nur dem Profifußball durch Überdruss und Übertreibungen Gefahren, sondern auch der Politik und der Wirtschaft.
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STUDIEN

Laut Media Control GfK International sind 71 Prozent des Gesamtumsatzes in den Top Ten der Single-Download-Charts WM-Songs zuzuschreiben. Vorne an der Spitze der beliebtesten Songs stehen „Waka Waka (This Time For Africa)“ von Shakira feat. Freshlyground und „Wavin‘ Flag“ von K’naan. In dieser Woche sind auch die drei höchsten Neueinsteiger der Downloadverkäufe auf Fußball-Songs zurückzuführen. Der Titel „Fackeln im Wind“ von Bushido war mit Platz fünf der höchste Neueinsteiger dieser Woche. Der ZDF-WM-Song „Marchin‘ On“ von OneRepublic feat. Timbaland erreichte Rang 19, die Band Uwu Lena schaffte es mit ihrer Parodie von Lenas Satellite „Schland o Schland“ auf Rang 27.
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MEDIEN

Die GfK Retail and Technology und die GfK Consumer Electronic Conference rechnen mit einem weiteren Anstieg des globalen Markts für Unterhaltungselektronik. Das Umsatzplus 2010 soll sich auf rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr belaufen. Die Spitzenverkäufe sind dabei immer noch dem Segment Fernseher zuzuschreiben. Im vergangenen Jahr wurden laut GfK weltweit 238 Mio. Fernseher verkauft. Dabei geht der Trend in Richtung einer immer qualitativ hochwertiger werdenden Ausstattung. Vorreiter schlechthin ist das Internet-TV mit den immer größer werdenden Bildschirmen. In Europa wurden in diesem Jahr bis Ende Mai rund 25.000 Flachbildfernseher mit 3D-Technik an den Mann gebracht.
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MUSIK MOBIL

Diesen Sommer soll das neue Online-Musik-Portal Rdio in den USA online gehen. Der neue Musik-Abo-Dienst für PC und Handy stammt aus der Feder der beiden Kazaa-Gründer Janus Friis und Niklas Zennström. Die neue Plattform versteht sich als Social-Music-Portal und verkauft für 9,99 US Dollar monatlich unbegrenzten On-Demand-Zugriff auf fünf Millionen Songs übers Handy und den PC. Das Rdio-Angebot ist auch über Apps auf dem BlackBerry und dem Apples iPhone verfügbar. Ab wann der Dienst in Europa verfügbar sein wird, ist bis jetzt noch unbekannt.
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MUSIK-BUSINESS

Am 7. Juni gewann EMI Music den angesehenen Marketing Society Award in der Kategorie „Best Marketing Capabilities“. Ausgezeichnet wurde dabei das Marketing-Tool Music Key, mit dem EMI Musikmärkte analysiert und anschließend neue Vermarktungsstrategien entwickelt. Der Award wurde in London verliehen. EMI Music gewann gegen Walkers, Sony Ericsson und die Royal Society For The Encouragement Of Arts.
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STUDIEN

Laut einer Studie des EHI Retail Instituts sind im Elektronikhandel Entertainment-Produkte, wie CDs, DVDs oder Konsolenspiele auch bei Ladendieben besonders beliebt. Die Studie umfasste 89 Unternehmen mit fast 13.000 Verkaufsstellen. Das Resultat war – wie die vorigen Jahre – erschreckend. Die Unternehmen in allen Handelsbereichen machen jährlich etwa zwei Milliarden Euro Verluste aufgrund unehrlicher Konsumenten. Man könnte also sagen, dass jeder Haushalt in Deutschland jährlich für 50 € Waren einsteckt ohne zu bezahlen. Für den Staat bedeutet dies einen Mehrwertsteuerverlust von 400 Mio. Euro pro Jahr. Zur Bekämpfung des Ladendiebstahls setzen Unternehmen etwa 1,2 Mrd. Euro in Überwachungssysteme und –personal um – genau diese Kosten steigern letztlich den Endverbraucherpreis der ehrlichen Käufer.
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MUSIK-BUSINESS

Das Rock.Büro Süd, die Bayerische Staatskanzlei und die Initiative Musik haben ein neues Programm zur Förderung von Bayerns Pop- und Rock-Musik ins Leben gerufen. Die Musikförderung „BY-on“ unterstützt Nachwuchskünstler, sowie regionale Clubs. Das Programm wird vom Freistaat Bayern und - zumindest in diesem Jahr - auch aus Bundesmitteln finanziert und von regionalen Radiosendern unterstützt. In den Jahren 2010 und 2011 sollen je 100.000 Euro in die Musikförderung investiert werden. Dabei ist das grundlegende Ziel, ausgewählte Clubs dazu zu animieren, Newcomerbands eine Bühne zu bieten und diese vor ausgewählten Acts auftreten zu lassen. Mehr als 20 Clubs kooperieren bereits mit „BY-on". Darunter beispielsweise das E-Werk (Erlangen), der Colos-Saal (Aschaffenburg) oder das Backstage (München). Jeder Euro, der in die Musikförderung fließt, ist gleichzeitig auch eine Investition in den Innovationsbereich, bestärkt Bernd Schweinar, der Leiter des Rock.Büro Süd, das Projekt „BY-on“.
In den letzten Monaten wurden bereits 15 aus rund 120 Bands für die „BY-on"- Förderung ausgewählt. Die Bands, darunter Mila Mila (Augsburg) oder Wrongkong (Augsburg), erhalten nun ein umfangreiches Coahing unter anderem in den Bereichen Business und Kommunikation. Desweiteren bekommen sie Unterstützung für ihren künstlerisch-musikalischen Feinschliff. Weitere Infos auf den Seiten des Rock.Büro Süd unter:
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RECHT, FINANZEN & CO

Seitdem der Lizenzvertrag zwischen der GEMA und der Online-Plattform YouTube im März 2009 ausgelaufen ist, laufen die Verhandlung über einen neuen Vertrag auf Hochtouren. Nun hat die GEMA aber die jüngsten Gespräche mit den YouTube-Betreibern für gescheitert erklärt und die Einzelverhandlungen abgebrochen. Die neue Strategie der GEMA und weiterer Verwertungsgesellschaften – darunter AKM, SABAM und SACEM - knüpft an eine übergreifende Branchenlösung an. Ein noch zu erarbeitendes gemeinsames Regelwerk soll die Parameter für die Vergütung vorgeben, die zukünftig je nach Erfolg des jeweiligen Dienstes bemessen werden sollen. Einhergehend mit dem Verhandlungsabbruch fordert die GEMA von YouTube, rund 600 der von dem Videoportal seit dem 1. April 2009 illegal genutzten Werke zu löschen bzw. den Zugriff aus Deutschland zu sperren. Die YouTube-Betreiber aus dem Hause Google bedauerten vorerst den Abbruch der Verhandlungen, bezogen aber anschließend klar Stellung. You-Tube Manager Patrick Walker beklagte die überzogenen Kostenvorstellungen der GEMA, die nachhaltiges Wirtschaften unmöglich machen: "Vor dem Hintergrund, dass im Musikbereich neue Geschäftsmodelle entstehen, ist es für die gesamte Musikbranche wichtig, dass überzogene Kosten nicht gleich solche Anbieter und Webseiten im Keim ersticken, die für Künstler signifikante Umsätze liefern und Absatzwege darstellen könnten", so Walker. Ob YouTube der GEMA entgegen kommt und wie lange die Verhandlungen noch andauern werden, bleibt abzuwarten.
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RECHT, FINANZEN & CO

Vorgestern, am 10. Mai, trafen die Investoren von Terra Firma ihre Entscheidung über eine weitere Finanzspritze für den Musikmajor EMI Group in der Höhe von 105 Millionen Pfund. Guy Hands, EMI-Besitzer und Chef der Beteiligungsgesellschaft Terra-Firma, benötigte 75 Prozent der Investorenstimmen und gab sich bereits im Vorfeld zuversichtlich, dies auch zu erreichen. Denn informell hatten bereits genug Investoren ihre Zusage für die Unterstützung über den dreistelligen Millionenbetrag gegeben. Die Beteiligungsgesellschaft selbst hat sich über die Entscheidung noch nicht geäußert. Durch die Investition von Terra Firma soll verhindert werden, dass die EMI Group unter die Kontrolle der Citigroup fällt. Hands hat jetzt noch bis Mitte Juni Zeit, die Bilanzen nachzubessern.
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STUDIEN

Laut dem britischen Branchenverband der Musikindustrie BPI machte im letzten Jahr der Marktanteil an Albumverkäufen innerhalb des Pop-Genres 29 Prozent aus. Auch vier der zehn meistverkauften Alben, sowie vier der fünf meistverkauften Compilations stammen von Pop-Acts. Damit verzeichnet die Pop-Musik den besten Wert seit 2003, ist seit 2008 um 3,7 Prozent gestiegen und liegt somit nur 2 Prozent hinter der Kategorie Rock (35,7 Prozent). Obwohl im letzten Jahr die zahlreichen Veröffentlichungen von Rock-Alben (40,2 Prozent aller veröffentlichten Alben) den Markt bestimmten, überragt der Pop-Sektor diesen mit seinen hohen Verkaufszahlen pro Album. Auch innerhalb der Single-Verkäufe zeichnet sich dieser Trend ab. Für die Traumwerte sind vor allem die Pop-Größen wie Lady Gaga, Cheryl Cole und La Roux verantwortlich, allein diese drei Pop-Acts bescherten ihrem Musik-Genre im letzten Jahr einen Marktanteil von 33 Prozent. Zudem sind sechs Top-10-Single-Auskopplungen den Pop-Musikern, wie Koe McElderry und Alexandra Burke zuzuordnen, die beide über eine halbe Million Platten verkauften. Insgesamt 20 Pop-Acts knackten die Viertelmillion-Grenze.
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INTERNET

Mit dem neuen Internet-Portal SoundScout will EMI Music Germany die Kommunikation mit den Kunden ausbauen und den eigenen Künstlern neue Möglichkeiten der Promotion bieten. Durch kurze Abstimmungen, ausführliche Befragungen und Promotion-Aktionen können die registrierten Nutzer kostenlos für ihre Stars voten und die Trends von morgen bestimmen. EMI sammelt über die Plattform die Meinung der Nutzer zu neuen Künstlern und Inhalten und kann somit ihre Produkte noch mehr auf die Konsumentenwünsche ausrichten. "SoundScout ist für uns ein weiterer Schritt in Richtung Konsumentenorientierung in allen Bereichen", erklärt EMI-Chairman Wolfgang Hanebrink. "Die positiven Feedbacks der User von SoundScout zeigen uns schon jetzt, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind."
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